Klimaziele in weiter Ferne- die Regenerative Zukunft ist sehr realistisch machbar!

Klimaziele in weiter Ferneaus-fwd-praesentaion

In Deutschland wurden 2016 insgesamt fast 906 Mt Treibhaus gase freigesetzt, das sind etwa 4 Mt mehr als 2015. Das zeigen aktuelle Prognose-Berechnungen des Umwelt Bundesamtes (UBA). Am stärksten gestiegen sind die Emissionen im Verkehrssektor: Hier sind es 5,4 Mt mehr als 2015, ein Plus von 3,4 %. Der Anstieg der Verkehrs Emissionen geht vor allem darauf zurück, dass mehr Die­sel getankt wurde und der Straßengüterverkehr um 2,8% gewachsen ist. „Die Klimagasemissionen des Verkehrs lie­gen mittlerweile 2 Mt über dem Wert von 1990. Wenn sich im Verkehrssektor nicht bald etwas bewegt, werden wir unsere Klimaschutzziele verfehlen. Die Effizienz Steigerungen bei Fahrzeugen sind durch das Verkehrswachstum auf der Straße verpufft“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautz­berger. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seine Emissi­onen bis 2020 um 40% zu mindern, derzeit ergibt sich nur eine Minderung von 27,6 %.

Anders als auf der Straße erlebte der klimafreundliche Schienengüterverkehr 2016 einen Rückgang bei den trans‑

portierten Tonnenkilometern um 0,5%. Grund sind die zu niedrigen Mautsätze für Lkw und die günstigen Spritpreise. Letztere führten zu einem Plus von 3,5 % beim Dieselabsatz (Benzin: +2%). Maria Krautzberger: „Für eine Verkehrs wende sollte die Maut auf das gesamte Straßennetz und auf alle Lkw-Klassen ausgeweitet werden. So können wir die Um­weltschäden durch Treibhausgase und Lärm den Verursa­chern besser anlasten.“

Auch der Luftverkehr verzeichnete deutliche Zuwächse in puncto zurückgelegter Kilometer bzw. bewegter Passagie­re und Fracht. Auch dies verursacht den Anstieg der Treib­haus gas Emissionen des Verkehrs.

„So lange wir den Verkehrssektor in Deutschland umwelt­schädlich mit 28,6 G€ pro Jahr subventionieren, wird sich an dieser Entwicklung nichts ändern“, so Krautzberger: „Das Dieselsteuerprivileg wie auch andere Privilegierun­gen sollten daher nach und nach abgeschafft werden.“

(UBA-Pressemitteilung vom 20. März 2017)

 

Alles machbar

Wie hoch wären die Belastungen für eine vollständige Umstellung der deutschen PKW auf Wasserstoff? Wissen­schaftler des Forschungszentrums Jülich wollten es wissen und haben den Prozess einmal von Anfang bis Ende durch­gespielt und -gerechnet.

Mit Hilfe von Elektrolyseuren kann man Lastspitzen nutzen, um aus Wasser Wasserstoff herzustellen, der sich ähnlich wie Erdgas unproblematisch und günstig in unterirdischen Salzkavernen lagern lässt.

Pipelines in der Länge von 42.000 km und rund 10.000 neue Wasserstoff-Tankstellen wären nötig, um 75 % der PKW mit Wasserstoff zu versorgen. Insgesamt müssten für Elektro­lyseure, Pipelines, Wasserstoff-Tankstellen und die Erschlie­ßung von Kavernen rund 61 G€ aufgebracht werden. Verteilt über die gesamte Aufbauphase von 40 Jahren wären die jährlichen Ausgaben damit im Schnitt niedriger als die heu­tigen Investitionen in das Erdgasnetz: Die 633 Verteilnetzbetreiber in Deutschland haben alleine im Jahr 2013 rund 2 G€ für den Erhalt und Ausbau des Erdgasnetzes ausgegeben.

Die Kosten für den Wasserstoff wären vergleichbar mit heu­tigen Kraftstoffkosten. Sie lägen — abhängig von der Ver­gütung des genutzten Stroms — umgerechnet nur weni­ge Cent pro Kilowattstunde unter oder über den heutigen Benzinpreisen. Auch in Sachen Komfort müssten Autofah­rer keine Abstriche machen. Innerhalb von drei Minuten ist ein Brennstoffzellen-PKW vollgetankt. Die Reichweite be­trägt bis zu 700 km.

Mit Hilfe von Wasserstoff als Speicher könnte man einen großen Teil der fossilen Kraftwerke durch Windkraft er­setzen. In ihrem Szenario gehen die Forscher von insge­samt 170 GW elektrischer Leistung onshore und 59 GW offshore im Jahr 2050 aus. Zusammen ist das etwa die fünf­fache Gesamtleistung der Windkraft von 2016, was einer Verringerung der CO2-Emissionen um insgesamt 20% entspricht. Weitere 6% lassen sich durch den Ersatz konventi­oneller PKW einsparen. Zugleich könnten auch die aktuell in der Diskussion stehenden Stickoxide und Feinstäube in Städten deutlich reduziert werden. Denn die Abgase von Wasserstoffautos bestehen lediglich aus Wasserdampf. Zusätzliche Einsparungen wären durch die Einführung ent­sprechender Busse und Kleintransporter möglich.

Der Investitionsbedarf für die Infrastruktur hängt in ho­hem Maße von den kostenintensiven Elektrolyse-Kapazitä­ten ab. Für eine anfängliche Flotte von 10.000 Brennstoffzellen Fahrzeugen wären zwar schon ein flächendeckendes Tankstellennetz, aber zunächst nur relativ geringe Elektrolysekapazitäten von etwa 23 MW im Jahr 2025 erforder­lich. Denn zunächst würde nur relativ wenig Wasserstoff benötigt. Um langfristig 75 % der deutschen PKW – oder geschätzte 33 Millionen Brennstoffzellenautos – zu ver­sorgen, wäre dagegen ungefähr die tausendfache Elektrolyse Kapazität mit einer elektrischen Gesamtleistung von 28 GW erforderlich. Das entspricht in etwa der Leistung von 50 Kohlekraftwerken.

Emonts, S. Schiebahn, K. Görner, D. Lindenberger, P. Markewitz, F. Merten, D. Stolten: „Re-energizing energy supply: Electrolytically­produced hydrogen as a flexible energy storage medium and fuel for road transport“, Journal of power sources 342 (2017) 320-6; DOI: 10.1016/jjpowsour.2016.12,073

Energie in den Keller tun

 

Unterirdische Energiespeicher in geeigneten Gesteinsformationen werden voraussichtlich ein Element des Energiesystems von morgen sein. Dieses Prinzip kann man auf unterschiedliche Weise realisieren.

Daher können wir mit Ge­wissheit sagen, dass die Technologien zur Herstellung und Anwendung von Wasserstoff in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht haben, und zwar nicht nur im Pkw-Bereich.“ Für das Wuppertal-Institut sagte Manfred Fischedieck: „Für die Zukunft gehen wir davon aus, dass per Elektrolyse hergestellter Wasserstoff aus Strom aus er­neuerbaren Energien eine wichtige Rolle einnehmen wird.“ Dies müsse auch so sein, um die potenziellen Umweltvor­teile des Wasserstoffs nutzen zu können.

Das Dokument ist unter www.shell.de/wasserstoffstudie frei erhältlich.

 

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Pressekonferenz zur Vorstellung der Shell Wasserstoffstudie mit Dr. Karin Arnold und Prof. Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut, Chef-Volkswirt Dr. Jörg Adolf und Shell Hydrogen General Manager Oliver Bishop sowie Rosario Berretta, Daimler (von rechts)

Kohle Lobby soll aber draußen bleiben!

Anmerkung der EES-ev

Toyota präsentiert Brennstoffzellen-Truck

 Der Artikel wurde in der Zeitung

emobilitaet.online

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gefunden

 Dienstag, 25 April 2017 11:04

brennstoffzellen-truckToyota präsentiert Brennstoffzellen-Truck

Der japanische Autobauer verfolgt weiter seine Wasserstoff-Strategie und präsentiert einen Brennstoffzellenantrieb für schwere LKW, der eine hohe Alltagstauglichkeit bei 0 Emissionen bieten soll. Ab Sommer dieses Jahres soll der Brennstoffzellen-LKW in den Häfen von Los Angeles erprobt werden.

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Stromtransport über Gasnetze. Den erneuerbaren Energien den Weg ebnen

Stromtransport über Gasnetze 

Den erneuerbaren Energien den Weg ebnen

Wenn die Energiewende gelingt, dann wird das geografische Ungleichgewicht zwischen Stromerzeugern und Stromverbrauchern wohl weiter wachsen: Die großen Windparks sind vor allem im Norden, die industriellen Stromverbraucher eher im Süden. Die Energie müsste aber nicht unbedingt über die umstrittenen Stromautobahnen transportiert werden, meinen Forscher.

Von Ralf Krauter

Eine Leitung mit dem Schriftzug "Methan" auf dem Gelände einer Anlage zur industriellen Produktion von Methangas. In dieser Anlage in Werlte wird mit Hilfe von überschüssigem Ökostrom aus Wasser Wasserstoffgas und in einem zweiten Schritt Methan, also synthetisches Erdgas, hergestellt. (dpa / Hermann Pentermann)

Eine Anlage zur industriellen Produktion von Methangas. (dpa / Hermann Pentermann)

„Dass man die bestehenden Erdgastransportnetze in Europa nutzt, da gibt’s 130.000 Kilometer Netze, die man jetzt schon hat. Die Netze sind natürlich gebaut worden, um große Erdgasmengen zum Beispiel von Russland, Norwegen, Niederlanden zu transportieren. Und diese Netze könnte man zukünftig einsetzen, um dann durch Power-to-Gas-Technologie große Strommengen in Wasserstoff oder Methan umzuwandeln, in diese Netze einzuspeisen und dann zum Beispiel im Süden von Deutschland mit entsprechenden Gaskraftwerken wieder zu verstromen.“

Power-to-Gas ist eine Technologie, die heute mitunter zum Einsatz kommt, wenn es darum geht, Strom aus Wind- und Solarparks zwischen zu speichern, den gerade keiner braucht. Das Prinzip ist simpel: Der überschüssige Strom wird verwendet, um Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen.

„Und dann kann ich entweder diesen Wasserstoff direkt nutzen, zum Beispiel auch für Brennstoffzellenfahrzeuge oder in der Industrie. Oder ich gehe dann mit dem Wasserstoff weiter, zusammen mit einem Kohlenstoffträger wie CO2, und mache eine Synthese, zum Beispiel zu Methan oder zu flüssigen Kraftstoffen.“ weiterlesen

Bericht über die letzte Veranstaltung vom 30.3.2017

Flensburg braucht dringend eine Wasserstofftankstelle(H2-Tankstelle) für die Energiewende

Hier die wichtigen Aussagen der Fachleute am Abendthomas-bystry

Vorsitzender der Clean Energy Partnership (CEP)Thomas Bystry:

„Wasserstoff hat das Potential, einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende im Mobilitätssektor zu leisten.“

 

Simone Lange 2016

 

 

 

 

 

 

 

Flensburger Bürgermeisterin Simone Lange: „Flensburg ist Vorreiter Stadt in Sachen Klimaschutz und dazu gehört es auch, Pionierin zu sein für Maßnahmen und Möglichkeiten, die noch in den Kinderschuhen stecken. Die Wasserstofftechnologie ist eine Technologie, die mit Wachstum verbunden ist – nicht nur im Sinne des Klimaschutzes sondern auch im Sinne der Wirtschaftsentwicklung. Und was kann es Besseres geben, als Wirtschaftsentwicklung durch Klimaschutz zu erreichen?“ gilt auch für Herrn Bürgermeister Brüggemann

 

herr-brueggemann-buergermeister-flensburgHerr Bürgermeister Brüggemann hat freundlicher Weise am Abend Frau Bürgermeisterin Simone Lange vertreten.

Vielen Dank

 

 

 

 

Ove Petersen, Geschäftsführer GP-Joule und HTec

Ove Petersen, Geschäftsführer GP-Joule und HTec

Ove Petersen: „Wasserstoff aus erneuerbaren Energien kann jetzt schon zu wettbewerbsfähigen Kosten erzeugt und als CO2-freier Kraftstoff in der Mobilität genutzt werden. Diese regionale Nutzung schafft wiederum Akzeptanz für die erneuerbaren Energien. Wir müssen jetzt die Infrastruktur dafür schaffen.“

 

 

 

Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg

Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg

Maik Render: „Wir unterstützen die Energiewende immer und überall dort, wo es zum jeweiligen Zeitpunkt am sinnvollsten ist.

Aktuell investieren wir unsere Energie in erster Priorität in die Bereiche E-Mobilität und Power-to-Heat. Langfristig betrachtet, unterstützen wir das Thema Wasserstoff.“

 

 

 

Er stellt H2 aus Windenergie her und fährt damit auch ein H2Auto

Er stellt H2 aus Windenergie her und fährt damit auch ein H2 Auto

Reinhard Christiansen: „Die Energiewende im Sektor Mobilität würde richtig Fahrt aufnehmen, sobald im Raum Flensburg eine Wasserstofftankstelle Einsatzbereit wäre für Bus und Pkw. In Hamburg gibt es schon drei Tankstellen und Dänemark hat auch schon Tankmöglichkeiten. Ohne Lückenschließung im Raum Flensburg wird kein Fernverkehr möglich sein und auch die örtlichen Interessenten können ihren Traum vom schnellen Tanken und grünem Individualverkehr nicht umsetzen.“

 

Es wurden erfolgreich, mehrere Akteure der Energiewende zusammengebracht. Der Idee, eine Wasserstoff Tankstelle in Flensburg zu errichten und Betreiben kamen wir alle erheblich näher.

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Karlsruhe kann das

 

 

Ein weiterer Vorschlag kam aus den Reihen der Bürger, saubere H2 Busse anzuschaffen.  z.B. einen H2 Campusbus

Bilder der Veranstaltung

Thomas Bystry Vorsitzende von CEP (Clean Energy Partnership Berlin) Shell Hamburg;  auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

Thomas Bystry Vorsitzende von CEP (Clean Energy Partnership Berlin) Shell Hamburg; auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

 

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung "Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende"

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung „Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende“

Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewen

Peter Helms (i.B.li.), Vorstand ees e.V., nebst Reinhard Christiansen, Vorsitzende des Bundesverbandes der Windmüller in Deutschland auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Peter Helms (i.B.li.), Vorstand ees e.V., nebst Reinhard Christiansen, Vorsitzende des Bundesverbandes der Windmüller in Deutschland auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Peter Helms, Vorstand ees e.V., auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

Peter Helms, Vorstand ees e.V., auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

 

Ursula Thomsen-Marwitz, Verein ees. E.V. auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Ursula Thomsen-Marwitz, Verein ees. E.V. auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung "Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende"

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung „Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende“

 

Wirtschaftsmotor Wasserstoffmobilität

Wirtschaftsmotor Wasserstoffmobilität

Parlamentarischer Abend des DWV in Berlin

 

 

Bei einem Parlamentarischen Abend, den der DWV am 30. März in der Botschaft Frankreichs in Berlin veranstaltete, wurde die wirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes von Wasserstoff und Brennstoffzellen für mobile Anwendungen betont. Zu diesen gehören neben Straßenfahrzeugen auch Eisenbahnen, Flugzeuge und Schiffe.

Alstom LINT 54 (c) Alstom

Alstom LINT 54 (c) Alstom

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Neuer H2 Wasserstoffbus in Serie

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte zur Eröffnung: „Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff eine entscheidende Rolle in der Mobilität, aber auch in anderen Wirtschaftsbereichen spielen wird. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat in mobilen, aber auch in stationären Anwendungen weitgehend ihre Alltagstauglichkeit und technologische Marktfähigkeit erreicht. bild36Mit dem NIP 2 stellen wir bis 2019 zur Unterstützung dieser Zukunftstechnologie 247 M€ zur Verfügung. Seit kurzem gibt es mit der zweiten Förderrichtlinie ein neues Instrument, um die Markteinführung von Anwendungen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle zu erleichtern. Ein erster Aufruf betrifft gezielt Brennstoffzellenfahrzeuge im Linienverkehr des ÖPNV und in Fahrzeugflotten. Zusätzlich zur Förderung der Fahrzeuge ist auch eine Förderung der für den Betrieb notwendigen Betankungsinfrastruktur möglich.“fliegen-mit-wasserstoff

Sektorkopplung von Strom und Wärme war eines der Themen von Bernd Westphal (MdB), wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Ich halte es für falsch, unter Sektorkopplung lediglich die Elektrifizierung des Wärme- und Verkehrsbereichs zu verstehen. Wenn wir es mit der Klimaneutralität ernst meinen, dürfen wir nicht nur auf Strom setzen, sondern müssen die vorhandene Gasnetzinfrastruktur intelligent einbeziehen. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass Wasserstoff noch einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende erbringen wird.“bild37

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Großer erfolgreicher H2 Bus Test, über mehrere Jahre mit sehr verschiedenen Bedingunge

 

Der DWV-Vorsitzende Werner Diwald dagegen stellte in seinem Referat die Bedeutung der Sektorkopplung im großen Maßstab heraus: die Energiewende wird nur Erfolg haben, wenn neben Strom und Wärme auch die Mobilität einbezogen wird. Diwald wörtlich: „Mobilitäts- und Kraftstoffstrategien können zukünftig nicht separat betrachtet werden, sondern müssen unter Berücksichtigung des Umbaus unserer Energiewirtschaft diskutiert werden. Spätestens 2050 wird die Energiebereitstellung in Europa überwiegend aus witterungsabhängigen erneuerbaren Energiequellen erfolgen. Schon heute sehen wir, dass dieses uns vor neue Herausforderungen stellt.“

Die Fakten sprechen für den Wasserstoff:aus-fwd-praesentaion

• Grüner Wasserstoff steigert die wirtschaftliche Effizienz der Energiewende.

• Die Markteinführung des Wasserstoffs ist eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und den Erfolg der Energie- und Klimawende.
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• Die Kopplung von Strom- und Mobilitätssektor verringert den Bedarf an Stromspeicherkapazität ganz erheblich.

• Wasserstoff ist der einzige effizient regenerierbare Energieträger, der den Energietransfer über alle drei Sektoren in der benötigten Dimension und Flexibilität ermöglicht.

• Mehr als 50 % der Energie im Verkehr werden im Bereich Langstrecke und Transport verbraucht. Dieses Anforderungsprofil kann mit batterieelektrischen Fahrzeugen nicht hinreichend befriedigt werden. Für eine nachhaltige Mobilität sind Brennstoffzellenfahrzeuge mittelfristig unabdingbar.

• Strombasierte Kraftstoffe reduzieren den weltweiten Flächenverbrauch zur Produktion von Biokraftstoffen und sorgen so für stabile Nahrungsmittelpreise.energiewende-500x333

• Die Klimaziele im Verkehr sind kurz-, mittel- bis langfristig nur mit „grünem Wasserstoff“ erreichbar.

• Die Markteinführung strombasierter Kraftstoffe steigert die heimische Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Europa.

Diwald weiter: „Damit Deutschland, aber auch die EU nicht die Chance Wasserstoff verpasst, gilt es, diesen in den politischen Konzepten und der zukünftigen Gestaltung des Energiemarktdesigns angemessen zu berücksichtigen. Im ersten Schritt muss die Möglichkeit für die Anerkennung von „grünem“ Wasserstoff auf die Treibhausgasminderung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zugelassen werden. Es wird wieder Zeit, dass endlich nachhaltige Industriepolitik in Deutschland Einzug hält und die Stromwende zu einer effizienten Energiewende umgebaut wird. Umso erfreulicher ist es, dass es dem DWV zum Ende des letzten Jahres gelungen ist mehr und mehr politische Vertreter für unsere Vorschläge zu gewinnen. Insbesondere hat man erkannt, dass die Wasserstoffmobilität in Verbindung mit einer intelligenten Sektorkopplung für die deutsche Industrie zukünftig eine große Chance darstellt, um möglichst vielen Bürgern sichere Arbeitsplätze in Deutschland bieten zu können.“

 

 

Sektorkopplung Power-to-Gas wird an der Nordsee wirtschaftlich

(Tilman Weber)

Sektorkopplung

Power-to-Gas wird an der Nordsee wirtschaftlich

Mit einem neunjährigen Verbundprojekt will der schleswig-holsteinische Energiesystem-Entwickler und Projektierer GP Joule die Sektorenkopplung zwischen Grünstrom-Erzeugung und Kraftstoffversorgung des Verkehrs wirtschaftlich werden lassen. Für das am Freitag vorgestellte Konzept hat das Unternehmen bereits Partner wie etwa zwei Fraunhofer-Instituten gewonnen – und den an den abgelegenen Firmensitz am Deich angereisten Ministerpräsidenten zu einer ungewöhnlich starken Sympathieäußerung gebracht.

 - Wasserstoffbus für ein Verbundprojekt in Nordfriesland mit den möglichen Hauptdarstellern Ove Petersen, GP-Joule-Geschäftsführer, und Torsten Albig, aus Kiel angereister Ministerpräsident (von links).

Wasserstoffbus für ein Verbundprojekt in Nordfriesland mit den möglichen Hauptdarstellern Ove Petersen, GP-Joule-Geschäftsführer, und Torsten Albig, aus Kiel angereister Ministerpräsident (von links).
Hier die Machbarkeitsstudie -innovativen Nutzung von Wind-Strom im Wasserstoffbus durch S-H

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Bus mit H2- Emissionsfreiheit & leise, mit ca. 422Km Reichweite billiger als Diesel mit gleicher Power

Hyundai zeigt H350 Fuel Cell Concept auf der IAA Nutzfahrzeuge

  • 26.09.2016h350_fuel-cell_news-detailseite01.jpg
  • Einsatz von Brennstoffzellentechnologie im leichten Nutzfahrzeug bis 3,5 Tonnen
  • Keine Einschränkungen für die Passagiere
  • Weltweit erster Serieneinsatz des Antriebs im Hyundai ix35 Fuel Cell1 bereits seit 2013

Hyundai Motor zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge erstmalig den H350 Fuel Cell Concept mit emissionsfreiem Brennstoffzellenantrieb. Der Einsatz der Brennstoffzellentechnik in einem leichten Nutzfahrzeug bis 3,5 Tonnen unterstreicht das große Potential der umweltfreundlichen Technologie.

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Der Antrieb des Hyundai H350 Fuel Cell Concept in der Busvariante wurde platzsparend im Unterboden montiert. Für die Passagiere gibt es beim Platzangebot oder dem Gepäckraum keine Einschränkungen. Das Volumen der zwischen den Fahrzeugachsen liegenden Wasserstofftankeinheit beträgt 175 Liter. Die Hochdrucktanks lassen sich mit 700 bar in weniger als 4 Minuten komplett befüllen. Durch die Tankkapazität von 7,05 Kilogramm und den effizienten Antrieb erreicht das Konzeptfahrzeug eine Reichweite von 422 Kilometer. Der Elektromotor des Hyundai H350 Fuel Cell leistet 100 kW (136 PS) und beschleunigt das Fahrzeug nahezu ohne Antriebsgeräusche auf eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

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Mit der Studie H350 Fuel Cell Concept untermauert Hyundai seine Pionierarbeit bei der Brennstoffzellentechnologie: Bereits seit 2013 ist bei Hyundai das weltweit erste Serienfahrzeug mit Wasserstoffantrieb auf dem Markt erhältlich. Der in Deutschland über das Händlernetz bestellbare ix35 Fuel Cell ist für einen Preis von 65.450 Euro brutto (unverbindliche Preisempfehlung)2 erhältlich. Es wird bei der Förderung für Elektroautos mit einer Kaufprämie von 4.000 Euro berücksichtigt. Der Kaufpreis reduziert sich somit auf 61.450 Euro. Darüber hinaus können Privat- und Firmenkunden das Fahrzeug auch finanzieren oder leasen. Seit kurzem sind auch 50 Fahrzeuge bei dem Carsharing-Angebot BeeZero von Linde in München im Einsatz.

 

Neben dem Brennstoffzellenfahrzeug H350 Fuel Cell Concept feiern die Serienmodelle H350 Drei-Seiten-Kipper und H350 MultiCab bei der IAA Nutzfahrzeuge auf dem Hyundai Stand in Halle 13 / Stand C61 ihre Weltpremiere. Die Messe in Hannover ist vom 21. bis zum 29. September 2016 geöffnet.

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***
Kraftstoffverbrauch für den Hyundai ix35 Fuel Cell 100 kW (136 PS) Feste Übersetzung: innerorts 0,89 kg H2/100 km; außerorts 0,99 kg H2/100 km; kombiniert 0,95 kg H2/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g; Effizienzklasse A+.
Unverbindliche Preisempfehlungen für den Hyundai ix35 Fuel Cell 100 kW (136 PS) 1-stufiges-Reduktionsgetriebe der Hyundai Motor Deutschland GmbH (inkl. MwSt.), bei Fahrzeugen ab Auslieferungs-Depot zzgl. Überführungskosten. Händlerpreis auf Anfrage. Kraftstoffverbrauch für den Hyundai ix35 Fuel Cell 100 kW (136 PS) 1-stufiges-Reduktionsgetriebe: innerorts 0,89 kg H2/100 km; außerorts 0,99 kg H2/100 km; kombiniert 0,95 kg H2/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g;

 

Kraftstoff aus Wasser und Licht rückt näher

Neue Methode beschleunigt Suche nach Katalysatoren für die künstliche Photosynthese

Zwölf auf einen Streich: Künftig könnten Katalysatoren für die künstliche Photosynthese leichter und schneller gefunden werden. Schon im ersten Anlauf gelang es den Forschern mit einer neuentwickelten Prozesskette, auf einen Schlag zwölf vielversprechende Verbindungen aufzuspüren. Damit könnte die effektive Produktion von Wasserstoff und anderen umweltfreundlichen Treibstoffen aus Wasser und Licht einen Schritt näher gerückt sein.
Die Wasserspaltung durch Licht nach dem Vorbild der Photosynthese könnte Wasserstoff und andere umweltfreundlichere Kraftstoffe liefern.

Die Wasserspaltung durch Licht nach dem Vorbild der Photosynthese könnte Wasserstoff und andere umweltfreundlichere Kraftstoffe liefern. scinexx.de/wissen

In der Photosynthese nutzten Pflanzen schon seit Jahrmillionen die Energie des Sonnenlichts, um Wassermoleküle in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Die Reaktionsprodukte nutzen sie, um energiereiche organische Verbindungen zu erzeugen. Nach dem gleichen Prinzip könnten auch wir Menschen die photokatalytische Wasserspaltung nutzen, um aus Wasser und Licht umweltfreundliche Treibstoffe wie Wasserstoff zu gewinnen.

Fahndung nach Katalysatoren

Doch es gibt einen Haken: Die Spaltung des Wassers durch Licht funktioniert nur, wenn ein geeigneter Katalysator anwesend ist. Bisher bestehen diese Elektroden jedoch meist aus wertvollen Edelmetallen und liefern nur eine mäßige Ausbeute. Neue, bessere Photoanoden sind aber nicht leicht zu identifizieren. So sind in den letzten vier Jahrzehnten lediglich 16 aussichtsreiche Kandidaten gefunden worden.

Ein Forscherteam um John Gregoire vom California Institute of Technology (Caltech) ist nun einen großen Schritt weitergekommen. Die Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der geeignete Elektroden für die Wasserspaltung künftig schneller und effektiver aufgespürt werden können.

Blick in den "molekül-"Kocher": Mit diesem Reaktor lassen sich Katalysatorkandidaten nach Rezept produzieren.

Blick in den „molekül-„Kocher“: Mit diesem Reaktor lassen sich Katalysatorkandidaten nach Rezept produzieren.

Ein Atomsprühgerät und ultraschnelle Tester

Möglich wurde dies durch eine Kombination von computergestützter Fahndung in Moleküldatenbanken und automatisierten Experimenten. Ein erstes Gerät erzeugt dafür potenziell geeignete Verbindungen quasi nach Rezept. „Das funktioniert wie eine Art Atomsprühgerät und erzeugt neue Moleküle als dünne Filme“, erklärt Gregoire. „Diese können dann durch Hitze noch weiter optimiert werden.“

Um die so synthetisierten Verbindungen auf ihre Eignung als Photoanode zu testen, setzen die Forscher die dünnen Platten dem Sonnenlicht aus und messen in einem Photospektrometer ihre Lichtabsorption. Vielversprechende Kandidaten werden dann in einem weiteren Hochdurchsatz-Gerät darauf getestet, wie gut sie die Energie des Lichts in elektrochemische Reaktionen umsetzen.

„Der photoelektrochemische Reaktor führt diese Tests hundert bis tausendfach schneller durch als traditionelle Methoden“, erklärt Gregoire.

Zwölf Kandidaten auf einen Streich

In einem ersten Praxistest nutzten die Wissenschaftler ihre Prozesskette, um 174 Verbindungen von Vanadium und Sauerstoff mit einem Metall zu überprüfen. Und tatsächlich: Im Rahmen dieser Studie entdeckten Gregoire und seine Kollegen bereits zwölf neue Elektroden-Kandidaten für die künstliche Photosynthese. Auf einen Schlag hat sich damit der Fundus möglicher Photoanoden fast verdoppelt – von 16 auf 28.

So funktioniert die neue Methode für die Fahndung nach Photoanoden

Nach Ansicht der Forscher demonstriert dies, dass ihr neu entwickelter Prozess die Suche nach geeigneten Photoanoden deutlich beschleunigen kann: „Es ist spannend, zwölf neue potenzielle Photoanoden für die Herstellung von Solarkraftstoffen zu entdecken, aber noch aufregender ist es, eine Pipeline für die Entwicklung neuer Materialien zu haben,“ so Gregoire. (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2017; doi: 10.1073/pnas.1619940114)

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Hyundai bringt Brennstoffzellen-SUV mit 800 km Reichweite

Donnerstag, 9. März 2017

Hyundai bringt Brennstoffzellen-SUV mit 800 km Reichweite

Das klingt überzeugend: 800 km Reichweite dank Brennstoffzelle, volltanken binnen drei Minuten. Der südkoreanische Hersteller Hyundai präsentiert auf dem Genfer Autosalon einen  ,

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Foto: Hyundai

Es ist nicht das erste Brennstoffzellenauto, das Hyundai anbietet.

Und jetzt folgt das neue Modell FE Fuel Cell Concept, das Hyundai in Genf präsentiert und ab 2018 gebaut wird. Es ist schon die vierte Technikgeneration der Brennstoffzelle bei Hyundai.

Gegenüber dem Hyundai ix35 Fuel Cell hat das neue Modell eine höhere Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle, die durch Zusammenführung von Wasserstoff und Sauerstoff den Strom für den Elektroantrieb produziert.

Das Design des Brennstoffzellen-SUV ist von fließendem Wasser beeinflusst. Die Reichweite des Autos soll bei 800 Kilometern liegen.

Mehr darüber

Hyundai bringt Brennstoffzellen-SUV mit 800 km Reichweite

Laut Hyundai ist die Brennstoffzelle um 20 % leichter als bisher, bietet aber eine um 30 % höhere Energiedichte und arbeitet um 10 % effizienter. Das ermöglicht laut Werksangabe eine Reichweite von 800 Kilometern. Das sind laut Hyundai 200 Kilometer mehr als beim aktuellen Modell. Der ix35 Fuel Cell fährt mit einer Tankfüllung von 5,64 Kilogramm Wasserstoff 594 Kilometer weit. Der SUV hat die gleiche Tankkapazität wie der ix35.

Wasserdampf wird für besseres Raumklima genutzt

Weitere Details zur Brennstoffzelle nennt Hyundai noch nicht. Dafür ein nettes Detail zum Wasserdampf, der bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entsteht. Der Wasserdampf entweicht nicht einfach dem Auspuff, sondern wird zum Teil genutzt, um das Innenraumklima zu verbessern.

Aufbau des Mirai: Die gelben Tanks fassen 5 kg des gasförmigen Energieträgers. Kostenpunkt pro Kilogramm: 9,50 €.

Ausgesprochen gelungen ist das Design des SUV. Die Linienführung sei von fließendem

Wasser inspiriert, so Hyundai. Elemente des Wasser-Designs sind die schmalen Scheinwerfer und der kleine, nur angedeutete Kühlergrill.