In Braderup steht der Stromspeicher der Zukunft

Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet die Gemeinde Braderup in Schleswig-Holstein für ihre innovativen und bürgernahen Energieprojekte aus

Berlin, 31. August 2017 – Nordfriesland ist beim Ausbau der Erneuerbaren Energien schon immer ein Vorbild. So auch was die Speicherung von Strom angeht. In der Gemeinde Baderup steht einer der größten Hybridspeicher in Europa. „Der Umbau der Energieversorgung ist eines der größten Infrastrukturprojekte der Geschichte“, meint Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Effiziente Stromspeicher spielen hierbei eine wichtige Rolle.“

Braderup in Schleswig-Holstein mag zwar mit etwa 660 Einwohnern nicht zu den größten Gemeinden in Deutschland gehören. Doch schon das selbstgewählte Motto „Klein aber Oho“ zeugt von dem gesunden Selbstbewusstsein und spiegelt sich auch in den Projekten wider, die in Braderup umgesetzt werden. Dazu zählen neben einer Breitbandversorgung und einer LED-Beleuchtung auch zwei Bürgerwindparks und seit 2014 auch einer der größten Batteriespeicher Europas. „In Nordfriesland haben Bürgerwindparks ja bereits eine lange Tradition“, erklärt Jan Martin Hansen, einer der Geschäftsführer der Bürgerwindparks. „In Braderup sind wir mit dem Batteriespeicher nun noch einen Schritt weiter gegangen und testen hier bereits die Energieinfrastruktur der Zukunft in der Praxis.“

Mit einem Anteil von etwa 30 Prozent an der Bruttostromerzeugung haben Erneuerbare Energien in den letzten Jahren zwar eine dynamische Entwicklung genommen, bis zu einer bundesweit vollständigen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien ist es aber noch ein weiter Weg. In Nordfriesland jedoch können Sonne, Bioenergie und insbesondere Windenergie bereits eine regionale Vollversorgung mit Strom leisten. Daher macht es Sinn, hier bereits Technologien zu testen, welche bundesweit erst in ein paar Jahren genutzt werden. Daher wurde der Bürgerwindpark bereits 2014 mit einem Hybridspeicher geplant. „Wir haben für den Betrieb des Stromspeichers eine eigene GmbH gegründet, an der auch der Bürgerwindpark und eine alteingesessenes deutsches Unternehmen beteiligt sind“, beschreibt Hansen die Gründungsphase. „Allerdings hatten wir dann in der Betriebsphase einige technische Schwierigkeiten.“

Während der Testphase seit 2015 wurden 250 Einzelbatterien ausgetauscht. Ein Hybridspeicher kombiniert unterschiedliche Batterietypen miteinander. Im Falle von Braderup sind dies Lithium-Ionen- und Vanadium-Redoxflow-Batterien. Während die Lithium-Ionen-Technologie eher kurzzeitige Schwankungen ausgleichen kann, dienen Vanadium-Redoxflow-Batterien einer langfristigeren Speicherung. Im Zusammenspiel liefert der Vier-Megawatt-Speicher genug Strom, um etwa 400 Einfamilienhäuser einen Tag lang zu versorgen. „Die Batterien sind nun installiert und der Hybridspeicher läuft wie geplant“, freut sich Hansen. In Nordfriesland lässt sich die regenerative Zukunft bereits jetzt real erleben.

Ein ausführliches Portrait der Energie-Kommune ist nachzulesen auf Kommunal Erneuerbar.

Diese Pressemitteilung im Internet lesen auf der AEE-Webseite unendlich-viel-energie.de.

Südlich des Dorfes befindet sich westlich der Bundesstraße 5 der Windpark Braderup mit mehreren Windkraftanlagen, die im Jahr 2006 nochmals wesentlich vergrößert wurden. 2014 wurde der Windpark um einen Hybridspeicher (2,33 MW Leistung, 3 MWh Speicherkapazität) erweitert, der zu den größten seiner Art in Europa zählt und überschüssige Windenergie zwischenspeichern soll. Dieser Hybridspeicher wird von der Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG betrieben, wobei sich die Robert Bosch GmbH für die Projektrealisierung und Systemintegration des Speichers verantwortlich zeigt.

Brennstoffzelle & Wasserstoff » Wettbewerb FUELCELLBOX

Runde 2016/17

Welche Aufgabe war zu lösen                

Da ungefähr 50 % des Schienennetzes in Deutschland nicht elektrifiziert sind, hat dies zur Folge, dass dort Züge weiterhin mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden. Um die ehrgeizigen Ziele des Klimaschutzplanes umzusetzen, muss jedoch dringend eine emissionsfreie und energieeffiziente Alternative gefunden werden. Dies soll nun durch wasserstoffbasierte Brennstoffzellentriebwagen realisiert werden. Diese Technologie hat nicht nur den Vorteil, dass deutlich weniger Emissionen die Umwelt belasten, sondern auch, dass keine neuen Oberleitungen in die schöne Landschaft NRWs gebaut werden müssen. Für einen ersten Testlauf der innovativen Brennstoffzellentriebwagen werden nun zukünftige Ingenieure und Wissenschaftler gesucht. Können Sie hier weiterhelfen? weiterlesen

„KALTE DUNKELFLAUTE“

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„KALTE DUNKELFLAUTE“: NEUE STUDIE ZEIGT LÖSUNG FÜR WETTERBEDINGTE VERSORGUNGSENGPÄSSE IM STROMSYSTEM

Die Pläne der Bundesregierung für den Ausbau des Energiesystems reichen nicht aus, um Deutschland künftig bei extremen Wetterlagen sicher mit Strom zu versorgen. Zu diesem Schluss kommt eine neue, vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy beauftragte Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool. Die Studie stellte Greenpeace Energy gestern Abend mit großer Branchenresonanz in Berlin vor.

Die Experten haben in der Studie das Phänomen der so genannten „kalten Dunkelflaute“ untersucht: Aufgrund von Schwachwind, starker Bewölkung sowie jahreszeitbedingter Dunkelheit über mehrere Tage oder Wochen produzieren Windkraft- und Solaranlagen zu wenig Strom, um die gleichzeitig kältebedingt hohe Nachfrage zu decken. Einen solchen „Stresstest“ erlebt das Stromsystem laut der Studie alle zwei Jahre, wenn über jeweils zwei Wochen hinweg kaum Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung stehen.

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Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann bei der Vorstellung der Studie. Fotos (2): Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG

„Die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums reichen nicht aus. Für eine nachhaltige Versorgung braucht das Energiesystem auch nachhaltige technologische Lösungen“,  sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Möglich wird dies laut Studie erst durch den Einsatz von speicherbaren, erneuerbaren Gasen: Per Elektrolyse lassen sich Ökostrom-Überschüsse in synthetischen Wasserstoff beziehungsweise Methan verwandeln. Dieses so genannte „Windgas“ kann im herkömmlichen Erdgasnetz gespeichert und bei Bedarf durch Gaskraftwerke rückverstromt werden. Um eine komplett erneuerbare Stromversorgung im Jahr 2040 gegen jegliche Wettereinflüsse abzusichern, wären daher laut Studie Gaskraftwerke mit einer installierten Leistung von 67 Gigawatt sowie Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von 42,7 Gigawatt der kostengünstigste Mix in einem dekarbonisierten Stromsystem der Zukunft.

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So funktionert der Ausgleich während einer kalten Dunkelflaute. Grafik: Energy Brainpool

„Ein solches System wäre nicht nur klimaneutral, sondern kann während einer kalten Dunkelflaute die Versorgungssicherheit in Deutschland gewährleisten – und das zu unterm Strich günstigeren Kosten“, sagt Sönke Tangermann. Nach den Berechnungen von Energy Brainpool betragen die spezifischen Erzeugungskosten unter Annahme einer weiterhin schnellen Kostenendegression bei Wind- und Solarenergie 5,7 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Die spezifischen Kosten des heutigen Stromsystems liegen bei 7 Cent je Kilowattstunde, unter Einrechnung nicht eingepreister Umweltschäden sogar bei 14,5 Cent je Kilowattstunde.

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Die Studie wurde am Abend in Berlin vor zahlreichen Gästen aus Politik, Energiewirtschaft und Medien präsentiert.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte in seinem Strategiepapier „Strom 2030“ betont, die Stromversorgung künftig stärker denn je durch Importe aus Nachbarländern abzusichern. Allerdings zeigt die von Greenpeace Energy beauftragte Studie, dass die kalte Dunkelflaute oft große Teile Europas zur selben Zeit betrifft. Benachbarte Staaten haben also gleichzeitig ein ähnliches Versorgungsproblem. „Ein grenzüberschreitender Ausgleichseffekt existiert daher nur sehr bedingt“, heißt es in der Studie. Das heißt konkret: Nur ein Teil der bis zu 19 Gigawatt Übertragungskapazität können während einer kalten Dunkelflaute für Stromimporte aus dem Ausland genutzt werden – zu wenig, um den zusätzlichen Bedarf lückenlos zu decken. Der aus Klimaschutzgründen notwendige Ausstieg aus der Braunkohleverstromung vergrößert die Brisanz der Frage nach der Versorgungssicherheit bei einer solchen Wetterlage.

Im Erklärvideo: Fabian Huneke von Energy Brainpool über die kalte Dunkelflaute.

„Bei einer europaweiten Energiewende muss der grenzüberschreitende Stromaustausch in den kommenden Jahren dringend durch weitere Flexibilitätsoptionen ergänzt werden, um Wetterereignisse wie die kalte Dunkelflaute abzufedern“, sagt Fabian Huneke von Energy Brainpool. Als Beispiel für einen zurückliegenden Extremfall der kalten Dunkelflaute haben die Studienautoren die zwei Wochen vom 23. Januar bis 6. Februar 2006 identifiziert: Damals lag allein die mittlere Windstromerzeugung bei nur knapp bei einem Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die verbleibende, nicht durch Wind und Sonne gedeckte Stromnachfrage betrug damals durchschnittlich 72,8 Gigawatt – unter Annahme des Kraftwerkparks 2016. Diese so genannte „Residuallast“ musste durch konventionelle Kraftwerke oder den europäischen Stromaustausch gedeckt werden. Auch kurz- und mittelfristige Ausgleichsmöglichkeiten im Stromnetz – etwa Pump- und Batteriespeicher, der Einsatz von Elektroautos oder die Steuerung der Stromnachfrage – gelangen dann an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Kurz andauernde Dunkelflauten über zum Beispiel einen Tag treten häufig auf, der Umgang mit ihnen gilt dank verfügbarer Speichertechnologien und Steuerung der Stromnachfrage im Allgemeinen nicht mehr als allzu große Herausforderung.

Hintergrund: In der Studie haben die Analysten von Energy Brainpool die Wetterdaten des Jahres 2006 einerseits mit einem modellierten Stromsystem konfrontiert, das – wie im Ausbaupfad der Bundesregierung geplant – im Jahr 2040 zu 69 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert. Daneben berechneten die Experten ein weiteres Szenario für ein Stromsystem, das 2040 komplett auf fossile Energieträger verzichtet. Mit einem zunehmenden Anteil wetterabhängiger Energien im Stromsystem gewinnen Langzeitspeicher an Bedeutung für die Versorgungssicherheit.

INFO Die komplette Studie von Energy Brainpool finden Sie hier zum Download.

Protokoll vom öffentlichen EES-Stammtisch am 13.Juli 2017 im Restaurant Borgerforening

Thema:         H2 Energieträger der Zukunft und

          H2 Tankstelle in der Region Flensburg

Eingeladen als Referenten sind
OB Frau Simone Lange,
Professor Born von der Uni Flensburg
Frau Petra Nicolaisen von der CDU Landtagsabgeordnete SH
Herr Rasmus Andresen von den Grünen Landtagsabgeordneter SH
Herr Uffe Borup von der Fa. NEL Hydrogen Solutions, Dänemark
Herr Burmeister von der Entwicklungsagentur Heide
Presse: Flensburger Tagblatt und Flbg Avis anwesend

Anwesenheit: 15 EES Mitglieder, 30 Nichtmitglieder (Gäste)   siehe Anwesenheitsliste

Der Vorsitzende Peter Helms begrüßt die Referenten, die Pressevertreter, anwesende Gäste und EES Mitglieder.
Er bedankt sich für das zahlreiche Erscheinen.
Leider konnte Frau Simone Lange und Herr Prof Born nicht kommen.

Vorwort von Peter Helms
Wir wollen die H2 Technologie voranbringen. Die Batterie Antriebstechnologie sollte nur ein Übergang sein. „H2 ist Weitergedacht und für die Mobilität Zukunftsträchtiger“.
Dazu brauchen wir H2 Tankstellen in ganz Deutschland.
Kolding in Dänemark hat eine H2 Tankstelle und die nächsten aus unserer Sicht sind in Hamburg. Wir benötigen in Flensburg eine H2 Tankstelle um die H2 Versorgung im Norden zu gewährleisten.

Bzgl. H2 Tankstellenbau in Deutschland waren wir bei einer Ausschreibung über die H2-Mobility (Berlin) unter die letzten 3 Anbieter gekommen.
Die EES und Akteure der H2 Wirtschaft SH waren im Mai zu diesem Ausschreibungstermin nach Berlin geladen.
Wir haben nicht den 1. Platz gemacht und nicht den Zuschlag bekommen.
Aber: Die Herren in Berlin haben unser Engagement und auch die namhaften Befürworter von der Stadt Flensburg, und dem Land SH für die H2 Technologie für so gut befunden, dass ein Ortstermin anberaumt wurde um evtl. über einen 2. Zuschlag in die Förderung zu kommen.
Und dann ging alles ganz schnell:
Am Donnerstag, den 06.07.2017 um 08.00 h, kamen die Herren aus Berlin zur Begrüßung und zum Vorstellungsgespräch in die IHK Flensburg, die uns für diesen Zweck ihre Räumlichkeiten kurzfristig und unkompliziert zur Verfügung stellte. Das Vorstellungsgespräch fand unter Teilnahme unserer OB Frau Simone Lange, Vorstandsmitglieder des EES und Akteure aus der Wirtschaft statt.
Der Ortstermin wurde dann unter Begleitung von Peter Helms (EES), Ulrich Jochimsen (EES), Marko Bartelsen (Energie des Nordens GmbH), Carsten Theet (EES) und Peter Hamann (EES/Mahnken und Partner) durchgeführt.
Last not least wurde unter den 4-5 Lokalitäten die Shell Tankstelle Handewitt in der Nähe des Skandinavien Parks als H2 Tankstelle vorläufig ausgewählt. Eine Entscheidung darüber sollte im Herbst 2017 fallen.
Diese Auswahl wird als „großes Interesse“ eingestuft. Im allgemeinen werden12-16 Monate Bauzeit veranschlagt.
Weiterhin sagt Peter Helms dass aus diesem „großem Interesse“ jetzt was kommen muss. „Autos, Züge, Busse etc“.
Wir brauchen nun die Politik um bei Genehmigungsverfahren usw. engagiert mitzuwirken.
Herr Helms nimmt dieses als Überleitung zur ersten Referentin Frau Petra Nicolaisen von der CDU SH

Der stellvertretende Vorsitzende Carsten Theet moderiert die Themen für den heutigen Stammtisch und heißt alle Anwesenden herzlich willkommen.
Seine Frage an die Politik:
– Wie kann es angehen, dass ein H2-Auto nur mit der Hälfte des Zuschusses wie ein E-Auto gefördert wird. Denn ein H2-Auto ist auch ein E-Auto. Denn die Brennstoffzelle produziert Elektrizität zum Antrieb der E- Motoren.
Und, in Niedersachen soll die 1. Brennstopfzellen Lokomotive kommen.

  • Frau Petra Nicolaisen (CDU SH)
    – Die Zuschüsse sind die momentane Gesetzeslage, sicher aus der Zeit vor dem H2 Auto
    Bin mit der H2 Technologie noch nicht so vertraut als dass ich hier große Statements geben könnte. Aber, wenn ich das alles so höre was sie hier vortragen reihe ich mich auch in die Serie der Begeisterten ein.
    Als ehemalige Bürgermeisterin hatte ich sehr wohl Berührung mit alternativer Energie Produktion in Form von Windkraft und bin auch absolut ein Anhänger von alternativer Energieherstellung.
    Stichwort „Autarke Gemeinde“ etc.
    Kenne von Amtswegen den Energiepark in Eggebek. Um den H2-Anlauf zu fördern und zu inspirieren könne sich Frau Nicolaisen gut vorstellen dass der Energiepark und die Firmen die dort tätig sind die H2 Technologie aufnehmen könnten und sollten.
    Sie würde sich auch gerne darum kümmern wenn es denn soweit ist.
    Frau Petra Nicolaisen gesteht, dass sie sich in Zukunft politisch mehr mit H2 befassen sollte und verspricht für Fördermittel der H2 Mobilität zu werben.
    In der Sache; wir müssen energetisch was tun das steht fest und dafür möchte sie sich einsetzen.
    Herzlichen Glückwunsch zum H2 Erfolg

Carsten Theet bedankt sich bei Frau Nicolaisen und ruft den „Grünen“ Herrn Rasmus Andresen ans Pult

  • Herr Rasmus Andresen (Grüne SH)

Herr Rasmus Andresen freut sich über den Fortschritt in der H2 Technologie
„Glückwunsch zum H2 Tankstelle“.
H2 ist eine Herausforderung in Bezug auf die gesamte Infrastruktur. Er ist begeistert ob des relativen Erfolges für die Region Flensburg und setze sich sehr für diese Technologie in der Politik ein.
Er meint dass wir zunächst mit Bussen und ÖPNV und Taxen anfangen müssten. Dann benötigen wir die Akzeptanz in der Bevölkerung denn das Henne-Ei Prinzip ist anfänglich nun mal vorhanden.
Politisch, so sein Statement, ist im Koalitionsvertrag der H2 Technologie bereits Raum gegeben.
Für ein allumfassendes Konzept mit finanzieller Beteiligung möchte er sich politisch einsetzen so sei Credo
Er plädiert für Hochschulbeteiligung
Neben der Mobilität auf den Straßen soll auch die Schiene mit H2 bestückt werden. Dies, und so sagt Herr Andresen ist sehr wohl politisch relevant.
Wir benötigen den H2 Einstieg in allen Chargen.

  • Nun hält es das Publikum nicht mehr und es kommen Zwischenrufe
  • Die anwesenden Hochschulstudenten wollen unter Prof Born das Thema H2 nochmal intensivieren.
    Anreize geben im Bereich H2 weiter aktiv zu bleiben
  • Einer sagt, dass bereits LKWs und Alsterschiffe mit H2 laufen.
  • Es ist ein guter Schritt mit H2 Tankstellen aber es fehlen Fahrzeuge   ???? Toyota hat.   
    Mercedes kommt erst noch. Dass deutsche Autobauer geschlafen haben ist kein Geheimnis.
  • Andreas Zech fragt: Was können wir uns leisten. H2 für Schiene und ÖPNV etc. Wir können, denke ich mit Individualverkehr nicht anfangen. Diskussion und Problem der nächsten Generation.
  • Johnny: Bitte keine Kleinmütigkeiten. Die Energiewende duldet keinen Aufschub.
  • Batteriebetrieb ist ein großer Fehler. Fehlinvestment in vielerlei Hinsicht.
  • Wasserstoff wird kommen. Siehe Projekte in Husum, Niebüll, Heide
    Wir sollten eine H2 Tankstelle in den Flensburger Stadtwerken und in Haurup haben
  • Eine Frage war nach dem Preis von Wasserstoff.
    Herr Steinhaus (GP Joule) erklärt: 1 Kg H2 = 9,50 € (z.Zt. noch) Damit kann man 100 Km fahren. Also jetzt schon etwas günstiger als Benzin oder Diesel

Carsten Theet plädiert für „fortfahren mit Vorträgen“ weil sonst der Zeitrahmen gesprengt wird. Er sagt Herrn Uffe Borup als nächsten Vortragenden an

  • Herr Uffe Borup NEL

Berichtete bereits vorher schon über unser Engagement bzgl. H2 Elektrolyse und H2 Tankstellenaufbau
Der Aufbau einer H2 Tankstelle in Rostock ist abgeschlossen. Jetzt kommt Bremen, und einige Standorte mehr.
Außerdem sind wir in Californien /USA mit unterschiedlichen H2 Projekten tätig.
Herr Borup plädiert für einen kommunalen Anfang mit H2-Tankstellen für Züge und Busse, um das Henne /Ei Problem zu überwinden.
Kommunen müssen Busse bestellen. China baut 1000 Busse /Jahr.
!!! Das Marktsignal ist wichtig für die H2 Produzenten.
Im Herbst findet in Kopenhagen ein H2 Event statt.

Außerdem ist NEL engagiert in einem „Power to Gas Projekt“ (100 MW H2 Elektrolyser), in Frankreich.
Abwärme Nutzung bei H2 Elektrolyse hilft zur verbesserten Wirtschaftlichkeit.
Und last not least wollen wir auch eine H2 Tankstelle in Flensburg bauen und bieten dabei einen Rundum -Service.
Jedenfalls stehen wir im Angebot wenn es denn soweit ist.

 

  • Herr Burmeister (Entwicklungsagentur HEIDE)
    war schon mehrmals Gastreferent beim EES Stammtisch und stellt das  Projekt „Quarree 100“ vor
    Herr Burmeister erklärt dass sie per Partnervertrag mit GP Joule zusammen arbeiten und dass sie sich gerne engagieren bzgl. H2 Lieferung nach Flensburg.

Wir sind offiziell Mitglied im deutschen Brennstoffzellenverband und im Vorstand des Europäischen H2 Verbandes.
Wir sind EU engagiert. Herr Burmeister sagt dass die EU positiv in Bezug auf H2 denkt, und verspricht eine grüne Revolution an der Westküste SH.
Nun gibt es ein erweitertes Betätigungskonzept mit Titel „Quarree 100“.
„Quarree 100“ hat 4 große Betätigungsfelder die alle im Bereich; Windstrom, H2, Stadtteil-Versorgung usw. arbeiten. „Quarree 100“ schließt den Vorgänger Entree 100 mit ein.
Der Vortrag ist äußerst vielfältig und reichhaltig, sodass eine Wiedergabe in diesem Protokoll nicht vorteilhaft ist.
Wir empfehlen deshalb sich über das Internet zu einem etwas späteren Zeitpunkt (da jetzt die Homepage noch nicht aktualisiert ist) über die Entwicklungsagentur Heide „Projekt Quarree 100“zu informieren.

Schlusswort:
Peter Helms bedankt sich bei den Referenten und allen Anwesenden.
Er weist darauf hin dass am 20.9.2017 ein „EES Umweltevent“ bei den Stadtwerken Flensburg stattfindet.
Politiker treffen Experten aus der H2 und „grünen“ Energiewirtschaft.
Er bittet um zahlreiches Erscheinen.

In Bezug auf Mitgliedschaft im EES wirbt Carsten Theet für reges Engagement in der Bevölkerung.
Gäste, vor allem junge Leute, dürfen sich angesprochen fühlen beim EES mitzuwirken.
Dafür würden sie am Ausgang Mitgliedsanträge vorfinden.

 

 

Schriftwart; Hans Kötzner

 

Günstiges €-Auto für kurze Wege die nicht mit dem Fahrrad erledigt werden können.

Artikel aus dem Online-Magazin GetMobilitye.Go soll für weniger als 15.000 Euro verkauft werden

E.GO ELEKTROAUTO

Ein Team rund um Prof. Dr. Schuh hat in Aachen ein weiteres Elektroauto entwickelt. Der e.Go ist ein kleines Elektroauto für den Alltag, das zu einem attraktiven Preis verkauft werden soll. In einem ähnlichen Setup ist bereits der StreetScooter entstanden, der von der Deutschen Post eingesetzt wird und demnächst auch an Partnerunternehmen verkauft werden soll.

Elektroauto zum Preis von 12.000 Euro

Der e.Go verfügt über ein schnittiges Design und soll zu einem günstigen Preis zu haben sein. Das Elektrofahrzeug soll für einen Preis von knapp 16.000 Euro zu haben sein. Seit ein paar Tagen kann das Fahrzeug vorbestellt werden, wie bei Tesla müssen 1.000 Euro Anzahlung hinterlegt werden. Durch die staatliche Förderung für Elektroautos in Höhe von 4.000 sinkt der Preis des e.Go auf 11.900 Euro.

e.Go mit Reichweite von bis zu 170 Kilometern

Das viersitzige Fahrzeug verfügt in der Grundausstattung über eine Reichweite von 130 Kilometern, eine Version mit erhöhter Batteriekapazität von 19.2 Kilowattstunden kommt auf eine Reichweite von 170 Kilometern. Damit eignet sich das Fahrzeug als Zweitwagen oder für Nutzer, die ausschließlich auf kurzen Strecken unterwegs sind. Das Fahrzeug ist für die Stadt ausgelegt, und für die meisten Pendler dürfte die Reichweite locker ausreichen.

Modernes Design für den e.Go

Von außen wirkt das Fahrzeug modern, im inneren einfach und schlicht. Das Unternehmen wird so weit es geht auf Teile von der Stange setzen, um die Entwicklungs- und Herstellkosten so gering wie möglich zu halten. Unter anderem liefert Bosch den Antriebsstrang und die Car-to-Cloud Lösung.

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H2 Wasserstoff Bus auch jetzt Serienmäßig zu kaufen.

wasserstoffbus-hyundaiAls Flensburger modernen sauberen Campusbus?

Das wäre Zukunft zum Anfassen/Sehen/Spüren!

Nach der Kaufprämie für Elektroautos wird wahrscheinlich ein weiterer finanzieller Anreiz zur Förderung der Elektromobilität eingeführt: Auf ihrem Treffen hat sich die Umweltministerkonferenz vergangene Woche einstimmig für die Förderung von Elektrobussen für den ÖPNV durch die öffentliche Hand ausgesprochen. Ein ähnlicher Beschluss wurde kürzlich durch die Bundes-Verkehrs-Ministerkonferenz gefasst.

Die Umweltministerkonferenz verabschiedete das Programm „Faktor 100“ und forderte die Bundesregierung auf, bereits im kommenden Jahr 50 Millionen Euro zur Förderung der Anschaffung von 250 E­-Bussen bereit zu stellen.

Die Summe soll sich nach dem Willen der Umweltminister in den Folgejahren auf 100 Millionen Euro jährlich erhöhen.

Das wäre doch auch was für den Norden?bild37

Hier die H2-E-Busse in Hamburg

Keine alternativen zur regenerativen Energiewende

Die „Argumente“ der Windenergie Gegner besonnen widerlegen

Erstellt von Wolfgang Molwitz am 13.04.2017 um 12:04 Uhr

 Diskussionen und Streit um Energiewende in Schleswig-Holstein:

Es bleibt eine Erfolgsgeschichte rtemagicc_windenergiehochsauerland_kopie_01-gif

Windenergie-GegnerInnen argumentieren, Windenergie führe zu Gesundheitsschäden: durch Schall, durch Schattenwurf, durch Eiswurf. Nichts davon konnte bisher nachgewiesen werden.

Was sie komplett außer Acht lassen: Die Gesundheitsschäden durch Kohle und Atom, durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, sind sehr wohl nachgewiesen. Tausende Menschen sind bereits erkrankt oder (früher als nötig) gestorben. Genau davor schützt der Ausbau der erneuerbaren Energie.

Windenergie-GegnerInnen argumentieren, Windenergie sei zu teuer: Allein die Abregelungen, also das Abschalten aufgrund fehlender Stromleitungen, koste pro Jahr 300 Millionen Euro.

Was sie komplett außer Acht lassen: Die Windenergie-Anlagen müssen zunächst gebaut werden, bevor die Konzerne die Stromleitungen bauen. Diese Investition tätigen sie erst, wenn sie die neuen Leitungen auch vom ersten Tag an nutzen können. Und Deutschland importiert pro Jahr für 67 Milliarden Euro fossile Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Gas, Uran) für die Stromerzeugung, da sind die 0,3 Milliarden für Abregelungen tatsächlich nicht das Problem, zumal die Leitungen ab 2019 zur Verfügung stehen. Die Abregelungen 2016 waren trotz kräftigen Zubaus an Anlagen geringer als 2015, voraussichtlich fallen sie 2019 ganz weg.

Was die Windkraftgegner auch komplett außer Acht lassen, sind die Kosten der Endlagerung für Atommüll. Mit einem schnelleren Zubau von Windenergie könnte Atomstrom schneller als heute geplant abgeschaltet und damit viel Müll vermieden werden. Schon jetzt gilt: Jeder Stillstand des Atomkraftwerks Brokdorf macht für Hunderte von Windenergieanlagen den Weg durch die Stromleitungen frei und entlastet die Stromkunden auch finanziell.

Windenergie-Gegner kritisieren auch das Dauerblinken der Anlagen nachts. Alle Anlagen von mehr als 100 Meter müssen nachts Lampen blinken lassen, um Flugzeuge zu warnen – das gilt für ganz Deutschland, auch wenn hierzulande gerade nachts so gut wie keine Flugzeuge unterwegs sind.

Hier gibt es inzwischen neu entwickelte Warnblinker, die nur anspringen, wenn sich wirklich ein Flugzeug nähert. Inzwischen wurde das Erlaubnisrecht geändert, dass diese jetzt installiert werden können. „Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung” nennen das die Behörden. Allerdings müssen pro Windpark vier Radaranlagen installiert werden, das lohnt sich nicht für alle. In Schleswig-Holstein sind bisher 80 Anlagen umgerüstet worden und blinken jetzt nur wenn ein Flugzeug sich nähert, faktisch also nie.

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Wirtschaftsmotor Wasserstoffmobilität

Wirtschaftsmotor Wasserstoffmobilität

Parlamentarischer Abend des DWV in Berlin

 

 

Bei einem Parlamentarischen Abend, den der DWV am 30. März in der Botschaft Frankreichs in Berlin veranstaltete, wurde die wirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes von Wasserstoff und Brennstoffzellen für mobile Anwendungen betont. Zu diesen gehören neben Straßenfahrzeugen auch Eisenbahnen, Flugzeuge und Schiffe.

Alstom LINT 54 (c) Alstom

Alstom LINT 54 (c) Alstom

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Neuer H2 Wasserstoffbus in Serie

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte zur Eröffnung: „Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff eine entscheidende Rolle in der Mobilität, aber auch in anderen Wirtschaftsbereichen spielen wird. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat in mobilen, aber auch in stationären Anwendungen weitgehend ihre Alltagstauglichkeit und technologische Marktfähigkeit erreicht. bild36Mit dem NIP 2 stellen wir bis 2019 zur Unterstützung dieser Zukunftstechnologie 247 M€ zur Verfügung. Seit kurzem gibt es mit der zweiten Förderrichtlinie ein neues Instrument, um die Markteinführung von Anwendungen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle zu erleichtern. Ein erster Aufruf betrifft gezielt Brennstoffzellenfahrzeuge im Linienverkehr des ÖPNV und in Fahrzeugflotten. Zusätzlich zur Förderung der Fahrzeuge ist auch eine Förderung der für den Betrieb notwendigen Betankungsinfrastruktur möglich.“fliegen-mit-wasserstoff

Sektorkopplung von Strom und Wärme war eines der Themen von Bernd Westphal (MdB), wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Ich halte es für falsch, unter Sektorkopplung lediglich die Elektrifizierung des Wärme- und Verkehrsbereichs zu verstehen. Wenn wir es mit der Klimaneutralität ernst meinen, dürfen wir nicht nur auf Strom setzen, sondern müssen die vorhandene Gasnetzinfrastruktur intelligent einbeziehen. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass Wasserstoff noch einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende erbringen wird.“bild37

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Großer erfolgreicher H2 Bus Test, über mehrere Jahre mit sehr verschiedenen Bedingunge

 

Der DWV-Vorsitzende Werner Diwald dagegen stellte in seinem Referat die Bedeutung der Sektorkopplung im großen Maßstab heraus: die Energiewende wird nur Erfolg haben, wenn neben Strom und Wärme auch die Mobilität einbezogen wird. Diwald wörtlich: „Mobilitäts- und Kraftstoffstrategien können zukünftig nicht separat betrachtet werden, sondern müssen unter Berücksichtigung des Umbaus unserer Energiewirtschaft diskutiert werden. Spätestens 2050 wird die Energiebereitstellung in Europa überwiegend aus witterungsabhängigen erneuerbaren Energiequellen erfolgen. Schon heute sehen wir, dass dieses uns vor neue Herausforderungen stellt.“

Die Fakten sprechen für den Wasserstoff:aus-fwd-praesentaion

• Grüner Wasserstoff steigert die wirtschaftliche Effizienz der Energiewende.

• Die Markteinführung des Wasserstoffs ist eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und den Erfolg der Energie- und Klimawende.
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• Die Kopplung von Strom- und Mobilitätssektor verringert den Bedarf an Stromspeicherkapazität ganz erheblich.

• Wasserstoff ist der einzige effizient regenerierbare Energieträger, der den Energietransfer über alle drei Sektoren in der benötigten Dimension und Flexibilität ermöglicht.

• Mehr als 50 % der Energie im Verkehr werden im Bereich Langstrecke und Transport verbraucht. Dieses Anforderungsprofil kann mit batterieelektrischen Fahrzeugen nicht hinreichend befriedigt werden. Für eine nachhaltige Mobilität sind Brennstoffzellenfahrzeuge mittelfristig unabdingbar.

• Strombasierte Kraftstoffe reduzieren den weltweiten Flächenverbrauch zur Produktion von Biokraftstoffen und sorgen so für stabile Nahrungsmittelpreise.energiewende-500x333

• Die Klimaziele im Verkehr sind kurz-, mittel- bis langfristig nur mit „grünem Wasserstoff“ erreichbar.

• Die Markteinführung strombasierter Kraftstoffe steigert die heimische Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Europa.

Diwald weiter: „Damit Deutschland, aber auch die EU nicht die Chance Wasserstoff verpasst, gilt es, diesen in den politischen Konzepten und der zukünftigen Gestaltung des Energiemarktdesigns angemessen zu berücksichtigen. Im ersten Schritt muss die Möglichkeit für die Anerkennung von „grünem“ Wasserstoff auf die Treibhausgasminderung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zugelassen werden. Es wird wieder Zeit, dass endlich nachhaltige Industriepolitik in Deutschland Einzug hält und die Stromwende zu einer effizienten Energiewende umgebaut wird. Umso erfreulicher ist es, dass es dem DWV zum Ende des letzten Jahres gelungen ist mehr und mehr politische Vertreter für unsere Vorschläge zu gewinnen. Insbesondere hat man erkannt, dass die Wasserstoffmobilität in Verbindung mit einer intelligenten Sektorkopplung für die deutsche Industrie zukünftig eine große Chance darstellt, um möglichst vielen Bürgern sichere Arbeitsplätze in Deutschland bieten zu können.“

 

 

Bus mit H2- Emissionsfreiheit & leise, mit ca. 422Km Reichweite billiger als Diesel mit gleicher Power

Hyundai zeigt H350 Fuel Cell Concept auf der IAA Nutzfahrzeuge

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  • Einsatz von Brennstoffzellentechnologie im leichten Nutzfahrzeug bis 3,5 Tonnen
  • Keine Einschränkungen für die Passagiere
  • Weltweit erster Serieneinsatz des Antriebs im Hyundai ix35 Fuel Cell1 bereits seit 2013

Hyundai Motor zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge erstmalig den H350 Fuel Cell Concept mit emissionsfreiem Brennstoffzellenantrieb. Der Einsatz der Brennstoffzellentechnik in einem leichten Nutzfahrzeug bis 3,5 Tonnen unterstreicht das große Potential der umweltfreundlichen Technologie.

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Der Antrieb des Hyundai H350 Fuel Cell Concept in der Busvariante wurde platzsparend im Unterboden montiert. Für die Passagiere gibt es beim Platzangebot oder dem Gepäckraum keine Einschränkungen. Das Volumen der zwischen den Fahrzeugachsen liegenden Wasserstofftankeinheit beträgt 175 Liter. Die Hochdrucktanks lassen sich mit 700 bar in weniger als 4 Minuten komplett befüllen. Durch die Tankkapazität von 7,05 Kilogramm und den effizienten Antrieb erreicht das Konzeptfahrzeug eine Reichweite von 422 Kilometer. Der Elektromotor des Hyundai H350 Fuel Cell leistet 100 kW (136 PS) und beschleunigt das Fahrzeug nahezu ohne Antriebsgeräusche auf eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

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Mit der Studie H350 Fuel Cell Concept untermauert Hyundai seine Pionierarbeit bei der Brennstoffzellentechnologie: Bereits seit 2013 ist bei Hyundai das weltweit erste Serienfahrzeug mit Wasserstoffantrieb auf dem Markt erhältlich. Der in Deutschland über das Händlernetz bestellbare ix35 Fuel Cell ist für einen Preis von 65.450 Euro brutto (unverbindliche Preisempfehlung)2 erhältlich. Es wird bei der Förderung für Elektroautos mit einer Kaufprämie von 4.000 Euro berücksichtigt. Der Kaufpreis reduziert sich somit auf 61.450 Euro. Darüber hinaus können Privat- und Firmenkunden das Fahrzeug auch finanzieren oder leasen. Seit kurzem sind auch 50 Fahrzeuge bei dem Carsharing-Angebot BeeZero von Linde in München im Einsatz.

 

Neben dem Brennstoffzellenfahrzeug H350 Fuel Cell Concept feiern die Serienmodelle H350 Drei-Seiten-Kipper und H350 MultiCab bei der IAA Nutzfahrzeuge auf dem Hyundai Stand in Halle 13 / Stand C61 ihre Weltpremiere. Die Messe in Hannover ist vom 21. bis zum 29. September 2016 geöffnet.

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Kraftstoffverbrauch für den Hyundai ix35 Fuel Cell 100 kW (136 PS) Feste Übersetzung: innerorts 0,89 kg H2/100 km; außerorts 0,99 kg H2/100 km; kombiniert 0,95 kg H2/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g; Effizienzklasse A+.
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Hyundai bringt Brennstoffzellen-SUV mit 800 km Reichweite

Donnerstag, 9. März 2017

Hyundai bringt Brennstoffzellen-SUV mit 800 km Reichweite

Das klingt überzeugend: 800 km Reichweite dank Brennstoffzelle, volltanken binnen drei Minuten. Der südkoreanische Hersteller Hyundai präsentiert auf dem Genfer Autosalon einen  ,

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Foto: Hyundai

Es ist nicht das erste Brennstoffzellenauto, das Hyundai anbietet.

Und jetzt folgt das neue Modell FE Fuel Cell Concept, das Hyundai in Genf präsentiert und ab 2018 gebaut wird. Es ist schon die vierte Technikgeneration der Brennstoffzelle bei Hyundai.

Gegenüber dem Hyundai ix35 Fuel Cell hat das neue Modell eine höhere Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle, die durch Zusammenführung von Wasserstoff und Sauerstoff den Strom für den Elektroantrieb produziert.

Das Design des Brennstoffzellen-SUV ist von fließendem Wasser beeinflusst. Die Reichweite des Autos soll bei 800 Kilometern liegen.

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Hyundai bringt Brennstoffzellen-SUV mit 800 km Reichweite

Laut Hyundai ist die Brennstoffzelle um 20 % leichter als bisher, bietet aber eine um 30 % höhere Energiedichte und arbeitet um 10 % effizienter. Das ermöglicht laut Werksangabe eine Reichweite von 800 Kilometern. Das sind laut Hyundai 200 Kilometer mehr als beim aktuellen Modell. Der ix35 Fuel Cell fährt mit einer Tankfüllung von 5,64 Kilogramm Wasserstoff 594 Kilometer weit. Der SUV hat die gleiche Tankkapazität wie der ix35.

Wasserdampf wird für besseres Raumklima genutzt

Weitere Details zur Brennstoffzelle nennt Hyundai noch nicht. Dafür ein nettes Detail zum Wasserdampf, der bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entsteht. Der Wasserdampf entweicht nicht einfach dem Auspuff, sondern wird zum Teil genutzt, um das Innenraumklima zu verbessern.

Aufbau des Mirai: Die gelben Tanks fassen 5 kg des gasförmigen Energieträgers. Kostenpunkt pro Kilogramm: 9,50 €.

Ausgesprochen gelungen ist das Design des SUV. Die Linienführung sei von fließendem

Wasser inspiriert, so Hyundai. Elemente des Wasser-Designs sind die schmalen Scheinwerfer und der kleine, nur angedeutete Kühlergrill.