Stromtransport über Gasnetze. Den erneuerbaren Energien den Weg ebnen

Stromtransport über Gasnetze 

Den erneuerbaren Energien den Weg ebnen

Wenn die Energiewende gelingt, dann wird das geografische Ungleichgewicht zwischen Stromerzeugern und Stromverbrauchern wohl weiter wachsen: Die großen Windparks sind vor allem im Norden, die industriellen Stromverbraucher eher im Süden. Die Energie müsste aber nicht unbedingt über die umstrittenen Stromautobahnen transportiert werden, meinen Forscher.

Von Ralf Krauter

Eine Leitung mit dem Schriftzug "Methan" auf dem Gelände einer Anlage zur industriellen Produktion von Methangas. In dieser Anlage in Werlte wird mit Hilfe von überschüssigem Ökostrom aus Wasser Wasserstoffgas und in einem zweiten Schritt Methan, also synthetisches Erdgas, hergestellt. (dpa / Hermann Pentermann)

Eine Anlage zur industriellen Produktion von Methangas. (dpa / Hermann Pentermann)

„Dass man die bestehenden Erdgastransportnetze in Europa nutzt, da gibt’s 130.000 Kilometer Netze, die man jetzt schon hat. Die Netze sind natürlich gebaut worden, um große Erdgasmengen zum Beispiel von Russland, Norwegen, Niederlanden zu transportieren. Und diese Netze könnte man zukünftig einsetzen, um dann durch Power-to-Gas-Technologie große Strommengen in Wasserstoff oder Methan umzuwandeln, in diese Netze einzuspeisen und dann zum Beispiel im Süden von Deutschland mit entsprechenden Gaskraftwerken wieder zu verstromen.“

Power-to-Gas ist eine Technologie, die heute mitunter zum Einsatz kommt, wenn es darum geht, Strom aus Wind- und Solarparks zwischen zu speichern, den gerade keiner braucht. Das Prinzip ist simpel: Der überschüssige Strom wird verwendet, um Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen.

„Und dann kann ich entweder diesen Wasserstoff direkt nutzen, zum Beispiel auch für Brennstoffzellenfahrzeuge oder in der Industrie. Oder ich gehe dann mit dem Wasserstoff weiter, zusammen mit einem Kohlenstoffträger wie CO2, und mache eine Synthese, zum Beispiel zu Methan oder zu flüssigen Kraftstoffen.“ weiterlesen

Keine alternativen zur regenerativen Energiewende

Die „Argumente“ der Windenergie Gegner besonnen widerlegen

Erstellt von Wolfgang Molwitz am 13.04.2017 um 12:04 Uhr

 Diskussionen und Streit um Energiewende in Schleswig-Holstein:

Es bleibt eine Erfolgsgeschichte rtemagicc_windenergiehochsauerland_kopie_01-gif

Windenergie-GegnerInnen argumentieren, Windenergie führe zu Gesundheitsschäden: durch Schall, durch Schattenwurf, durch Eiswurf. Nichts davon konnte bisher nachgewiesen werden.

Was sie komplett außer Acht lassen: Die Gesundheitsschäden durch Kohle und Atom, durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, sind sehr wohl nachgewiesen. Tausende Menschen sind bereits erkrankt oder (früher als nötig) gestorben. Genau davor schützt der Ausbau der erneuerbaren Energie.

Windenergie-GegnerInnen argumentieren, Windenergie sei zu teuer: Allein die Abregelungen, also das Abschalten aufgrund fehlender Stromleitungen, koste pro Jahr 300 Millionen Euro.

Was sie komplett außer Acht lassen: Die Windenergie-Anlagen müssen zunächst gebaut werden, bevor die Konzerne die Stromleitungen bauen. Diese Investition tätigen sie erst, wenn sie die neuen Leitungen auch vom ersten Tag an nutzen können. Und Deutschland importiert pro Jahr für 67 Milliarden Euro fossile Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Gas, Uran) für die Stromerzeugung, da sind die 0,3 Milliarden für Abregelungen tatsächlich nicht das Problem, zumal die Leitungen ab 2019 zur Verfügung stehen. Die Abregelungen 2016 waren trotz kräftigen Zubaus an Anlagen geringer als 2015, voraussichtlich fallen sie 2019 ganz weg.

Was die Windkraftgegner auch komplett außer Acht lassen, sind die Kosten der Endlagerung für Atommüll. Mit einem schnelleren Zubau von Windenergie könnte Atomstrom schneller als heute geplant abgeschaltet und damit viel Müll vermieden werden. Schon jetzt gilt: Jeder Stillstand des Atomkraftwerks Brokdorf macht für Hunderte von Windenergieanlagen den Weg durch die Stromleitungen frei und entlastet die Stromkunden auch finanziell.

Windenergie-Gegner kritisieren auch das Dauerblinken der Anlagen nachts. Alle Anlagen von mehr als 100 Meter müssen nachts Lampen blinken lassen, um Flugzeuge zu warnen – das gilt für ganz Deutschland, auch wenn hierzulande gerade nachts so gut wie keine Flugzeuge unterwegs sind.

Hier gibt es inzwischen neu entwickelte Warnblinker, die nur anspringen, wenn sich wirklich ein Flugzeug nähert. Inzwischen wurde das Erlaubnisrecht geändert, dass diese jetzt installiert werden können. „Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung” nennen das die Behörden. Allerdings müssen pro Windpark vier Radaranlagen installiert werden, das lohnt sich nicht für alle. In Schleswig-Holstein sind bisher 80 Anlagen umgerüstet worden und blinken jetzt nur wenn ein Flugzeug sich nähert, faktisch also nie.

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Gekühlte Ladekabel, ermöglichen sehr schnelle und große elektrische Ladungen der Akkus

Der führende internationale Hersteller von Komponenten und Systemen für die optische und elektrische Verbindungstechnik, hat ein System mit gekühltem Ladekabel und gekühltem Stecker entwickelt, das es möglich macht, Elektrofahrzeuge in extrem huber-suhner-startseitekurzer Zeit vollständig aufzuladen. Die Neuentwicklung erhöht den Leistungsdurchsatz des Ladekabels um ein Vielfaches und ermöglicht dadurch Ladezeiten von unter 20 Minuten – bei 80% Ladung. Dies gelingt sogar bei Batterien mit sehr hohen Kapazitäten in modernen Elektrofahrzeugen und LKW. Heutige Schnellladestationen arbeiten mit einer Leistung von 50 Kilowatt und Ladeströmen von 120 Ampere, was bei der neuen Generation von Elektrofahrzeugen zu Ladezeiten von über einer Stunde führt. weiterlesen

Riesenbatterie kommt nach Jardelund

Stand: 06.04.2017 NDR

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In Schleswig-Holstein wird Europas größter Batteriespeicher für erneuerbare Energien gebaut. Dafür haben der niederländische Energieversorger Eneco und der japanische Mischkonzern Mitsubishi eine gemeinsame Firma gegründet. Gebaut wird das Speichersystem am Standort Jardelund im Kreis Schleswig-Flensburg, in unmittelbarer Nähe zu einem Windpark. Das Land unterstützt das Projekt mit rund zwei Millionen Euro aus EU-Mitteln. Energiewendeminister Robert Habeck spricht von einem Meilenstein.

 

Kleiner Film zur Energiewende gefällig?

Und noch einen?

 

Bericht über die letzte Veranstaltung vom 30.3.2017

Flensburg braucht dringend eine Wasserstofftankstelle(H2-Tankstelle) für die Energiewende

Hier die wichtigen Aussagen der Fachleute am Abendthomas-bystry

Vorsitzender der Clean Energy Partnership (CEP)Thomas Bystry:

„Wasserstoff hat das Potential, einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende im Mobilitätssektor zu leisten.“

 

Simone Lange 2016

 

 

 

 

 

 

 

Flensburger Bürgermeisterin Simone Lange: „Flensburg ist Vorreiter Stadt in Sachen Klimaschutz und dazu gehört es auch, Pionierin zu sein für Maßnahmen und Möglichkeiten, die noch in den Kinderschuhen stecken. Die Wasserstofftechnologie ist eine Technologie, die mit Wachstum verbunden ist – nicht nur im Sinne des Klimaschutzes sondern auch im Sinne der Wirtschaftsentwicklung. Und was kann es Besseres geben, als Wirtschaftsentwicklung durch Klimaschutz zu erreichen?“ gilt auch für Herrn Bürgermeister Brüggemann

 

herr-brueggemann-buergermeister-flensburgHerr Bürgermeister Brüggemann hat freundlicher Weise am Abend Frau Bürgermeisterin Simone Lange vertreten.

Vielen Dank

 

 

 

 

Ove Petersen, Geschäftsführer GP-Joule und HTec

Ove Petersen, Geschäftsführer GP-Joule und HTec

Ove Petersen: „Wasserstoff aus erneuerbaren Energien kann jetzt schon zu wettbewerbsfähigen Kosten erzeugt und als CO2-freier Kraftstoff in der Mobilität genutzt werden. Diese regionale Nutzung schafft wiederum Akzeptanz für die erneuerbaren Energien. Wir müssen jetzt die Infrastruktur dafür schaffen.“

 

 

 

Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg

Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg

Maik Render: „Wir unterstützen die Energiewende immer und überall dort, wo es zum jeweiligen Zeitpunkt am sinnvollsten ist.

Aktuell investieren wir unsere Energie in erster Priorität in die Bereiche E-Mobilität und Power-to-Heat. Langfristig betrachtet, unterstützen wir das Thema Wasserstoff.“

 

 

 

Er stellt H2 aus Windenergie her und fährt damit auch ein H2Auto

Er stellt H2 aus Windenergie her und fährt damit auch ein H2 Auto

Reinhard Christiansen: „Die Energiewende im Sektor Mobilität würde richtig Fahrt aufnehmen, sobald im Raum Flensburg eine Wasserstofftankstelle Einsatzbereit wäre für Bus und Pkw. In Hamburg gibt es schon drei Tankstellen und Dänemark hat auch schon Tankmöglichkeiten. Ohne Lückenschließung im Raum Flensburg wird kein Fernverkehr möglich sein und auch die örtlichen Interessenten können ihren Traum vom schnellen Tanken und grünem Individualverkehr nicht umsetzen.“

 

Es wurden erfolgreich, mehrere Akteure der Energiewende zusammengebracht. Der Idee, eine Wasserstoff Tankstelle in Flensburg zu errichten und Betreiben kamen wir alle erheblich näher.

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Karlsruhe kann das

 

 

Ein weiterer Vorschlag kam aus den Reihen der Bürger, saubere H2 Busse anzuschaffen.  z.B. einen H2 Campusbus

Bilder der Veranstaltung

Thomas Bystry Vorsitzende von CEP (Clean Energy Partnership Berlin) Shell Hamburg;  auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

Thomas Bystry Vorsitzende von CEP (Clean Energy Partnership Berlin) Shell Hamburg; auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

 

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung "Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende"

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung „Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende“

Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewen

Peter Helms (i.B.li.), Vorstand ees e.V., nebst Reinhard Christiansen, Vorsitzende des Bundesverbandes der Windmüller in Deutschland auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Peter Helms (i.B.li.), Vorstand ees e.V., nebst Reinhard Christiansen, Vorsitzende des Bundesverbandes der Windmüller in Deutschland auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Peter Helms, Vorstand ees e.V., auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

Peter Helms, Vorstand ees e.V., auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen)

 

Ursula Thomsen-Marwitz, Verein ees. E.V. auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Ursula Thomsen-Marwitz, Verein ees. E.V. auf der Veranstaltung Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende am 31.03.2017 in Flensburg (Borgerforeingen);

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung "Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende"

Ove Petersen, Geschäftsführer der Firma GP-Joule, am 30.03.2017 in Flensburg (Borgerforeningen), auf der Veranstaltung „Flensburg braucht eine Wasserstofftankstelle für die Energiewende“

 

Wirtschaftsmotor Wasserstoffmobilität

Wirtschaftsmotor Wasserstoffmobilität

Parlamentarischer Abend des DWV in Berlin

 

 

Bei einem Parlamentarischen Abend, den der DWV am 30. März in der Botschaft Frankreichs in Berlin veranstaltete, wurde die wirtschaftliche Bedeutung des Einsatzes von Wasserstoff und Brennstoffzellen für mobile Anwendungen betont. Zu diesen gehören neben Straßenfahrzeugen auch Eisenbahnen, Flugzeuge und Schiffe.

Alstom LINT 54 (c) Alstom

Alstom LINT 54 (c) Alstom

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Neuer H2 Wasserstoffbus in Serie

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte zur Eröffnung: „Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff eine entscheidende Rolle in der Mobilität, aber auch in anderen Wirtschaftsbereichen spielen wird. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat in mobilen, aber auch in stationären Anwendungen weitgehend ihre Alltagstauglichkeit und technologische Marktfähigkeit erreicht. bild36Mit dem NIP 2 stellen wir bis 2019 zur Unterstützung dieser Zukunftstechnologie 247 M€ zur Verfügung. Seit kurzem gibt es mit der zweiten Förderrichtlinie ein neues Instrument, um die Markteinführung von Anwendungen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle zu erleichtern. Ein erster Aufruf betrifft gezielt Brennstoffzellenfahrzeuge im Linienverkehr des ÖPNV und in Fahrzeugflotten. Zusätzlich zur Förderung der Fahrzeuge ist auch eine Förderung der für den Betrieb notwendigen Betankungsinfrastruktur möglich.“fliegen-mit-wasserstoff

Sektorkopplung von Strom und Wärme war eines der Themen von Bernd Westphal (MdB), wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Ich halte es für falsch, unter Sektorkopplung lediglich die Elektrifizierung des Wärme- und Verkehrsbereichs zu verstehen. Wenn wir es mit der Klimaneutralität ernst meinen, dürfen wir nicht nur auf Strom setzen, sondern müssen die vorhandene Gasnetzinfrastruktur intelligent einbeziehen. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass Wasserstoff noch einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende erbringen wird.“bild37

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Großer erfolgreicher H2 Bus Test, über mehrere Jahre mit sehr verschiedenen Bedingunge

 

Der DWV-Vorsitzende Werner Diwald dagegen stellte in seinem Referat die Bedeutung der Sektorkopplung im großen Maßstab heraus: die Energiewende wird nur Erfolg haben, wenn neben Strom und Wärme auch die Mobilität einbezogen wird. Diwald wörtlich: „Mobilitäts- und Kraftstoffstrategien können zukünftig nicht separat betrachtet werden, sondern müssen unter Berücksichtigung des Umbaus unserer Energiewirtschaft diskutiert werden. Spätestens 2050 wird die Energiebereitstellung in Europa überwiegend aus witterungsabhängigen erneuerbaren Energiequellen erfolgen. Schon heute sehen wir, dass dieses uns vor neue Herausforderungen stellt.“

Die Fakten sprechen für den Wasserstoff:aus-fwd-praesentaion

• Grüner Wasserstoff steigert die wirtschaftliche Effizienz der Energiewende.

• Die Markteinführung des Wasserstoffs ist eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und den Erfolg der Energie- und Klimawende.
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• Die Kopplung von Strom- und Mobilitätssektor verringert den Bedarf an Stromspeicherkapazität ganz erheblich.

• Wasserstoff ist der einzige effizient regenerierbare Energieträger, der den Energietransfer über alle drei Sektoren in der benötigten Dimension und Flexibilität ermöglicht.

• Mehr als 50 % der Energie im Verkehr werden im Bereich Langstrecke und Transport verbraucht. Dieses Anforderungsprofil kann mit batterieelektrischen Fahrzeugen nicht hinreichend befriedigt werden. Für eine nachhaltige Mobilität sind Brennstoffzellenfahrzeuge mittelfristig unabdingbar.

• Strombasierte Kraftstoffe reduzieren den weltweiten Flächenverbrauch zur Produktion von Biokraftstoffen und sorgen so für stabile Nahrungsmittelpreise.energiewende-500x333

• Die Klimaziele im Verkehr sind kurz-, mittel- bis langfristig nur mit „grünem Wasserstoff“ erreichbar.

• Die Markteinführung strombasierter Kraftstoffe steigert die heimische Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Europa.

Diwald weiter: „Damit Deutschland, aber auch die EU nicht die Chance Wasserstoff verpasst, gilt es, diesen in den politischen Konzepten und der zukünftigen Gestaltung des Energiemarktdesigns angemessen zu berücksichtigen. Im ersten Schritt muss die Möglichkeit für die Anerkennung von „grünem“ Wasserstoff auf die Treibhausgasminderung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zugelassen werden. Es wird wieder Zeit, dass endlich nachhaltige Industriepolitik in Deutschland Einzug hält und die Stromwende zu einer effizienten Energiewende umgebaut wird. Umso erfreulicher ist es, dass es dem DWV zum Ende des letzten Jahres gelungen ist mehr und mehr politische Vertreter für unsere Vorschläge zu gewinnen. Insbesondere hat man erkannt, dass die Wasserstoffmobilität in Verbindung mit einer intelligenten Sektorkopplung für die deutsche Industrie zukünftig eine große Chance darstellt, um möglichst vielen Bürgern sichere Arbeitsplätze in Deutschland bieten zu können.“